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Übersicht

Das Königreich Schweden ist eine Parlamentarische Monarchie in Nordeuropa. Das Staatsgebiet schließt – neben dem östlichen Teil der skandinavischen Halbinsel – die Inseln Gotland und Öland mit ein.

Schweden grenzt an das Kattegat, an die Staaten Norwegen und Finnland, sowie an die Ostsee. Zu Schweden gehören zwei große Inseln in der Ostsee: Gotland (ca. 3.000 km²) und Öland (ca. 1.300 km²). Es gibt ca. 221.800 Inseln. Die längste Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 1.572 km, von Osten nach Westen 499 km.
Während weite Teile des Landes flach bis hügelig sind, steigen entlang der norwegischen Grenze die Gebirgsmassive der Skanden bis auf über 2.000 m Höhe an. Der höchste Gipfel ist der Kebnekaise mit 2.111 m. Über das Land verteilt gibt es 28 Nationalparks. Die flächenmäßig größten befinden sich im Nordwesten des Landes.

In Nordschweden prägen die ausgedehnten borealen Nadelwälder das Bild. Je südlicher man jedoch kommt, desto häufiger gibt es Mischwälder. Als markanter Grenzraum für Flora und Fauna gilt der so genannte limes norrlandicus. In Südschweden mussten die Laubwälder dem Ackerbau Platz machen oder wurden aufgrund der höheren Wachstumsrate durch Nadelbäume ersetzt.
Auf den Inseln Gotland und Öland findet man eine beeindruckende und vielfältige Flora vor. Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Orchideenarten.
Schwarz- und Rotwild gibt es reichlich, wobei das Wildschwein zum Ende des 19. Jahrhunderts in freier Wildbahn ausgerottet wurde. Es konnte sich jedoch nach Ausbrüchen von Wildschweinen aus Wildgehegen in den 1970er-Jahren wieder eine lebensfähige Population entwickeln.

Karte: www.theodora.com/maps

Besonders bekannt ist Schweden für die größte Zahl an Elchen in Europa, die allerdings von der Bevölkerung durchaus auch als Plage gesehen werden. So stellen sie eine recht große Gefahr im Straßenverkehr dar. In der Jagdsaison im Herbst wird bis zu einem Viertel des Elchbestands erlegt. Jedoch ist der Bestand durch die hohe Reproduktionsrate hierdurch nicht gefährdet.
Raubtiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind in den letzten Jahren dank strenger Umweltbestimmungen wieder auf dem Vormarsch. Die vielen Seen und langen Küsten bieten viel Lebensraum für Wassertiere: Süß- und Salzwasserfische gibt es reichlich und auch Robben sind häufig anzutreffen.
Schweden richtete 1910 als erstes Land in Europa Naturschutzgebiete ein und ist auch heute noch stets darauf bedacht, die heimische Natur zu schützen. Die Menschen haben ein starkes Umweltbewusstsein.

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