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Deutschland
Inseln

ITS Reisen

Gemessen an der Küstenlinie verfügt Deutschland über eine beachtliche Zahl an Inseln. Diese sind in der Nordsee meist in Form von Inselketten dem Festland vorgelagert. Unterteilt werden sie in die nordfriesischen und die ostfriesischen Inseln, die Bestandteil des deutschen Wattenmeeres sind. Die zu Deutschland gehörenden nordfriesischen Inseln gehören zu Schleswig-Holstein und bestehen aus den größeren Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm sowie den wesentlich kleineren Halligen. Nordstrand ist seit der Eindeichung des Beltringharder Koogs eine Halbinsel. Sie stellen Festlandsreste dar, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden. Die zu Niedersachsen gehörenden ostfriesischen Inseln sind von der Größe her sehr ähnlich. Bei ihnen handelt es sich um Barriereinseln, die durch die Brandungsdynamik aus Sandbänken entstanden. Größte dieser Inseln ist Borkum. Einen Sonderfall stellt die weiter in der Nordsee gelegene Insel Helgoland dar, deren Buntsandstein-Felsen vor mehreren Millionen Jahren entstanden sind. Die Insel Neuwerk wird weder zu den ost- noch zu den nordfriesischen Inseln gerechnet und gehört zum Land Hamburg.

Die Inseln in der Ostsee liegen an der deutschen Boddenküste, sind tendenziell größer und weisen ein stärker bewegtes Relief auf. Die größte dieser Inseln und gleichzeitig größte deutsche Insel ist Rügen, gefolgt von Usedom, deren Ostzipfel bereits zu Polen gehört. Kleinere, aber bekannte Ostseeinseln sind Fehmarn, Poel und Hiddensee. Wie die Nordseeinseln sind auch die Ostseeinseln beliebte Reiseziele und von bekannten Seebädern gesäumt.

Auch in einigen deutschen Binnengewässern gibt es Inseln, von denen die bekanntesten Mainau, Lindau und Reichenau im Bodensee sowie Herrenchiemsee im Chiemsee sein dürften.

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