Der amerikanische Doppelkontinent erstreckt sich in seiner Nord-Südachse vom Kap Columbia bis zum Kap Hoorn. Dies entspricht ca. 15.000 Kilometer Nord-Süd Ausdehnung. Der östlichste Punkt liegt in Brasilien und der westlichste in Nordamerika auf Attu, einer Aleuteninsel. Er besteht aus den Kontinenten Nordamerika (mit Mittelamerika) und Südamerika. Der Doppelkontinent hat eine Landfläche von etwa 42 Millionen km² und ist damit etwas kleiner als Asien. Es leben ungefähr 800 Millionen Einwohner in Amerika.
Klassischerweise teilt man den amerikanischen Doppelkontinent in Nord-, Mittel- und Südamerika auf.

004_Immonetlogo

Der Doppelkontinent Amerika

Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich vom Arktischen Ozean, östlich vom Atlantischen Ozean, südlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean.

Es ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika, und umfasst einschließlich Grönland, der mittelamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.230.000 km² . Nordamerika hat 454.225.000 Einwohner und ist damit Nr. 4 hinter Asien, Afrika und Europa.

Mittelamerika umfasst die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika sowie die Westindischen Inseln und gehört geologisch und geographisch bis zum Isthmus von Tehuantepec zum Kontinent Nordamerika. Historisch gesehen kann Mittelamerika aber auch als eigenständiger Kontinent betrachtet werden. Das Festland Mittelamerikas zwischen dem Isthmus von Tehuantepec und dem Isthmus von Darién an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien bezeichnet man als Zentralamerika. Zu unterscheiden sind jedoch die kleinen und großen Antillen, die nicht zur Landbrücke gehören.

Südamerikas Rückgrat bilden die Anden, ein Gebirgszug, der sich an der Westküste über 7.500 km entlangzieht, von Kolumbien bis zur Südspitze. Im Zentrum liegen die Tiefländer, vom mächtigen Amazonas und seinen unzähligen Zuflüssen eingenommen. Im Osten befinden sich Bergländer. Die Südspitze des Kontinentes ist Kap Hoorn, auf einer Insel gelegen. Hier treffen sich der Atlantik und der Pazifik.

Das Klima ist in der Nordhälfte des Kontinents tropisch warm. In den Anden gibt es allerdings wegen der Höhenlage mehrere Klimastufen. In Argentinien, Süd-Bolivien, Süd-Brasilien, Chile und Uruguay ist das Klima subtropisch bis gemäßigt mit ausgeprägten Jahreszeiten. Am Südende des Kontinents findet man auch subpolares Klima, vor allem in Feuerland und auf den Falkland-Inseln.

Der längste Fluss Südamerikas ist der Amazonas mit über 6.671 km, der höchste Berg der Aconcagua mit über 6.900 m.

Google